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Luftschloss Fracking

Gas-Fracking die Lösung der Zukunft !!!

Fracking soll in Deutschland salonfähig gemacht werden. Neben der üblichen Lobby und EU-Kommissar Öttinger versucht auch Sigmar Gabriel die Technologie zu etablieren, indem er „Fracking unter Auflagen“ als Verbot verkauft. Dabei ist es kein Geheimnis, dass die Frackingindustrie in den USA vor gewaltigen Problemen steht. Denn Schiefergas wird in den USA nicht profitabel gefördert.

So zeigen Daten aus dem Jahr 2013, dass über zwei Drittel der gesamten amerikanischen Schiefergasproduktion aus lediglich drei Feldern stammen. Mindestens zwei davon haben ihr Fördermaximum höchstwahrscheinlich bereits überschritten. Ähnlich sieht es auch beim Tight Oil aus, das ebenfalls durch Fracking gewonnen wird.

Ein gigantischer Schuldenberg

Neuere Daten der Internationalen Energieagentur sprechen eine eindeutige Sprache. So müssen die Unternehmen immer mehr Geld für die Förderung ausgeben, erwirtschaften aber immer weniger Gewinn. Das Geld für die neuen Bohrungen liegt auch nicht einfach auf der Straße. Laut einem Bericht derWashington Post haben sich die Schulden der führenden 61 Fracking-Unternehmen in den letzten vier Jahren auf mittlerweile 163,6 Mrd. US-$ verdoppelt. Das entspricht über 10 % des gesamten Bruttoinlandsproduktes der USA. Die gewaltige Investitionsblase führt dazu, dass die Zinslast bei einigen Unternehmen inzwischen 45 % des Umsatzes erreicht hat. Denn der Umsatz hat sich in den letzten vier Jahren nur um knapp 5,6 % erhöht.

Da schnell und viel gebohrt wurde, ist das Angebot an Gas in den USA aber nach wie vor hoch, was den Preis drückt. Über kurz oder lang wird dieser aber kräftig steigen müssen, wenn die Blase nicht platzen soll.

Keine Lösung für Europa

Die Annahme, dass wir nun mit Schiefergas in Europa unsere Abhängigkeit von Importen aus Russland reduzieren könnten, erweist sich also bei genauer Betrachtung als Luftschloss. Wenn wir keine Investitionsblase wie in den USA wollen, müsste Schiefergas in Europa von Anfang an deutlich teurer verkauft werden. Importe aus den USA oder Kanada müssen wir uns ohnehin abschminken. Bis die nötigen Transportkapazitäten aufgebaut würden, wird der Gaspreis in Übersee nicht mehr dem derzeitigen niedrigen Niveau entsprechen. Dazu kommen noch Kosten für die Verflüssigung des Gases und den Schiffstransport, was deutlich teurer ist als eine Pipeline.

All das ist im Grunde bekannt und war lange vorher abzusehen. Warum Öttinger und Gabriel sich dennoch für diese unwirtschaftliche Technologie einsetzen, darf sich jeder selbst überlegen.

P.S. Wer tiefer ins Thema einstiegen will, sollte sich diesen Blogbeitrag von Georg Günsberg oder diesen Beitrag von Cornelia Daniel bei Ecoquent Positins durch lesen.

Quelle: SonneWindWärme-Zeitschrift

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