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Radioaktivität und Klimawandel bedrohen uns

Sind Erneuerbare Energien zu teuer?

Wenn es um das Überleben großer Teile der Erdbevölkerung und die Bewahrung einer lebenswerten Umwelt geht, ist der Verweis auf angeblich zu hohe Kosten der Erneuerbaren Energien zynisch.

Außerdem ist er kurzsichtig und falsch!

Den Medien fehlt häufig die Sachkenntnis, die Falschaussagen der Regierung richtig zu stellen:

Eine Energieversorgung mit Solar- und Windanlagen sowie mit dezentralen Speichern braucht keinen Brennstoff. Sie verursacht Kosten im wesentlichen zu Beginn, beim Aufbau. Strom liefert sie dann mehrere Jahrzehnte lang nahezu umsonst.
Diese Art der Energieversorgung wird beim weiteren Ausbau immer noch billiger, weil die Kosten neuer Solar- und Windanlagen sowie neuer Speicher infolge Massenproduktion weiter sinken.

Braunkohlekraftwerke ziehen dagegen erhebliche Folgekosten nach sich, bei der Umsiedlung der Einwohner aus den Braunkohlerevieren, beim „Renaturieren“ der weitläufigen ausgebaggerten Gruben und, was am schlimmsten ist, schon jetzt bei den Klimafolgen.

Wer Atom- durch Braunkohlekraftwerke ersetzen will, muss außerdem wegen der Lage der Braunkohlereviere neue Fernübertragungsleitungen bauen. Erneuerbare Energien mit dezentralen Speichern brauchen solche Leitungen nicht.

Arbeitsplatz-Vernichtung bei den Erneuerbaren Energien

Bis 2009 wurden allein bei der Solar-energie über 80.000 Arbeitsplätze geschaffen. Dazu waren erhebliche Investitionen notwendig: nicht nur in die Ausbildung des Personals, sondern auch in die Infrastruktur, die Werk- und Montage-hallen bzw. -fahrzeuge, die Werkzeugausstattungen, -maschinen und -automaten.

Unter dem Vorwand, Kosten zu reduzieren, hat die Bundesregierung das 2009 erreichte jährliche Ausbautempo der Solarenergie auf weniger als die Hälfte vermindert, siehe Grafik unten. Mehr als die Hälfte der geschaffenen Arbeitsplätze wird somit nicht mehr benötigt. Die getätigten Investitionen werden damit nahezu entwertet. Die Kosten tragen diejenigen, die im Vertrauen auf die ursprünglichen Vergütungsregeln des EEG die Initiative für Firmenerweiterungen und Neugründungen ergriffen haben.

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Der Verweis der Bundesregierung auf die bedrohten Arbeitsplätze in der Kohleverstromung stellt ein Ablenkungsmanöver dar. Der Steinkohleabbau in Deutschland läuft ohnehin im Jahr 2018 aus. Und den 22.000 Beschäftigten in der heimischen Braunkohle ist nicht damit gedient, dass man sie ihre klimabelastende Tätigkeit fortsetzen lässt.
Ein Umschulungsprogramm könnte das Problem lösen. Schon 2009 gab es bei den Erneuerbaren Energien über 300.000 zukunftsfähige Arbeitsplätze.

Lobbygruppen der Großindustrie bestimmen die Energiepolitik Deutschlands

Die laxe Vertretung der Klimaschutzbelange durch die Bundesregierung bei der letzten Klimakonferenz in Warschau hat deutlich gezeigt, wie unwichtig unserer Regierung der Klimaschutz geworden ist. Die Möglichkeit, dass Deutschland als mächtige Wirtschaftsnation eine Vorreiterrolle beim Umstieg auf Erneuerbare Energien einnehmen könnte, zieht sie offensichtlich nicht mehr in Betracht.

Stattdessen bremst die Bundesregierung im eigenen Land den Ausbau der Erneuerbaren Energien durch Kapitalentzug und mannigfache schikanöse Bestimmungen.

Unter Angela Merkel wurde z.B. das Wachstum der Solarenergie durch übertriebene Verminderungen der Einspeisevergütungen (mehr als 12% jährlich) erst verringert und schließlich sogar zum Rückgang gebracht.

Nun soll auch noch der Ausbau der Windenergie durch wiederholte Vergütungssenkungen und massive Stand-ortbeschränkungen ausgebremst werden.

Der SFV schlägt vor…

Deutschland könnte durch eine entschlossene Umstellung auf Erneuerbare Energien den Anstoß für eine weltweite Entwicklung geben. Es gilt, die Nachfrage zu erhöhen, damit Massenproduktion die Solar- und Windanlagen weiter verbilligt.

Wir brauchen verlässliche und gewinnbringende Einspeisevergütungen, nicht nur für Offshore-, sondern vor allem auch für Binnenland-Windenergie und für Solarenergie. Wir brauchen ferner eine Markteinführung für Stromspeicher, damit zukünftige Wind- und Solarstrom-Überschüsse gespeichert werden und bei Bedarf wieder zur Verfügung stehen.

Markteinführungsbedingungen müssen beibehalten werden, wenn sie sich bewähren. Neu errichtete Fabriken für Solar- und Windanlagen brauchen einige Jahre, bis sie sich amortisiert haben, andernfalls sind sie von Insolvenz bedroht. Der sogenannte „atmende Deckel“ - schnellere Absenkung der Einspeisevergütung, wenn seine Fabrik mehr Anlagen produziert, schreckt nahezu jeden Investor ab.

Eine CO2-Steuer auf alle fossilen Energieträger könnte die Stilllegung der Braunkohlekraftwerke beschleunigen. Die Steuereinnahmen könnten aufkommens-neutral der Speicher-Markteinführung zugute kommen.

Weiterer Ausbau von Fernleitungen ist nur für Braunkohle, nicht aber für dezentrale Erneuerbare Energien notwendig.

Quelle: www.sfv.de

Wir engagieren uns

Der SFV mit über 3000 Mitgliedern ist ein finanziell und politisch unabhängiger Um-weltschutzverein, der Grundlagenarbeit für die Umstellung auf Erneuerbare Energien leistet. Wir fühlen uns den nachfolgenden Generationen und den Mitbewohnern dieser Erde verpflichtet.
Wir handeln nach dem Motto von Al Gore: "Wir wollen keine Glühlampen auswechseln, sondern Gesetze.“

Unser Vorschlag, die kostendeckende Einspeisevergütung, wurde im Jahr 2004 in das EEG übernommen.

Der SFV behandelt auf seiner Internetseite www.sfv.de mannigfaltige Fragen im Zusammenhang mit der Energiewende. Er stellt Referenten für Vorträge und versendet auf Anfrage informative Rundmails.

Der SFV bietet Solaranlagen-Betreibern kostenlose Beratung in Grundsatzfragen an.

Was können Sie tun?

Informieren Sie sich unter: www.sfv.de

Unterstützen Sie den Solarenergie-Förderverein Deutschland durch Weitergabe dieses Flyers und durch Ihre Mitgliedschaft www.sfv.de/beitritt.htm

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